Projekt im Fach Englisch

„A Day’s Shopping“

Im Zuge unseres Schüleraustauschs mit  England haben wir in diesem Jahr den Besuch unserer englischen Partner genutzt, um die Schüler der 6. Klassen spielerisch in Kontakt mit den Muttersprachlern kommen zu lassen. Die Englischbücher blieben daheim. Statt dessen haben wir über einen gesamten Klassenzimmertrakt eine Einkaufsstraße, ein Reisebüro und einen Bahnhofsschalter und auch einen Tearoom aufgebaut. Die Schüler hatten die Aufgabe, in den Geschäften, Schaltern und Büros einzukaufen bzw. sich nach Reisen und Zugabfahrtszeiten zu erkundigen und durften sich dann in dem Tearoom ausruhen und mit Getränken und Kuchen stärken. Damit dies gelingen konnte, mussten die Schüler zunächst vorbereitet werden: Sie wurden zu diesem Zweck klassenweise mit den Sprachstrukturen vertraut gemacht, die sie für ihre Besorgungen brauchten. Dies übernahm ein englischer Lehrer. Sie wurden dann mit einer kleinen Broschüre entlassen, in die sie zum Schluss die neu gewonnenen Informationen und andere Erkenntnisse eintragen mussten. Damit alles möglichst realistisch wirkte, bekamen sie Spielgeld, mit dem sie einkaufen konnten. So ließ sich auch über Preise und Rückgeld reden. Die englischen Schüler und Schülerinnen stellten das Personal, waren also Verkäufer, Kellner, Schalterbeamten u.s.w. Daher kam es unseren 6.Klässlern ganz natürlich vor Englisch zu sprechen. Die deutschen Austauschpartner, die die 9. und 10. Klasse besuchen, trugen dazu bei, dass die Organisation reibungslos verlief, und sie hatten im Vorfeld die Kuchen gebacken. Sobald die 6. Klässler fertig waren mit ihren Besorgungen und ihren dazugehörigen Aufgaben, konnten sie auf den Festplatz gehen und Kricket erlernen, eine typisch englische Sportart, die hierzulande wenig Verbreitung gefunden hat. Es erübrigt sich fast zu sagen, dass dieser Tag einhelligen Anklang fand.

Man muss allerdings hinzufügen, dass die logistische und organisatorische Arbeit, die im Vorfeld geleistet werden musste, groß war. Hauptverantwortlich dafür war Frau Sambeth, und natürlich hat sich ein ganzes Team von Englischlehrern mit eingebracht.