Sozialpraktikum

Was? 
Das Sozialpraktikum ist eine einwöchige Einführung in soziale Tätigkeitsfelder. Die Schüler sind während dieser Zeit in sozialen Einrichtungen und beteiligen sich an deren Arbeit.

In welchen Fächern?
Katholische Religion,, Evangelische Religion, Ethik

Wann?
9. Klasse; in der ersten Dezemberwoche


Vorbereitung im Unterricht
Themenbegleitung im Unterricht im Rahmen der Unterrichtseinheit "Armut in unserer Gesellschaft"; Die Schüler schreiben einen Bericht, der als GFS wie eine Klassenarbeit bewertet wird.

Wo?
Das Sozialpraktikum findet in Einrichtungen statt, die folgendes Kriterium erfüllen:
Hilfe für Bedürftige in Notlagen und aus gesellschaftlichen Randgruppen, z.B. drogenabhängige, obdachlose, behinderte, pflegebedürftige, materiell arme Menschen.
Mögliche Einrichtungen sind beispielsweise: "Trottwar" (die Straßenzeitung für obdachlose Menschen), therapeutisches Reiten (für Menschen mit Behinderungen), Schreinerei für Langzeitarbeitslose, Flüchtlingsheime, "Essen auf Rädern", ambulante Pflegedienste, die "Schwäbische Tafel", Kindertagesstätten, Fairkaufeinrichtungen; diakonische und caritative Dienste

Was bringt´s? - Stimmen von Schülerinnen und Schülern:
"Es ist ein herrliches Gefühl gebraucht zu werden."
"So war diese Woche doch eine Erfahrung in meinem Leben, die ich nicht mehr missen möchte."
"Mich hat diese Woche im Flüchtlingslager sehr beeindruckt. Ich hatte einen persönlichen Bezug zu den Kindern hergestellt."
"Durch das Sozialpraktikum wurde mir bewusst, wie viele bedürftige Menschen es doch gibt und wie wichtig solche Einrichtungen sind."
"Nur dadurch, dass ich durch mein Sozialpraktikum den direkten Kontakt zu solchen Menschen hatte, sehe ich diese Dinge jetzt mit anderen Augen und mir wurde bewusster, dass Themen wie Arbeitslosigkeit und Armut immer mehr zu einem größeren Problem in Deutschland werden."
"Alles in allem war es schön und ich würde mich freuen, wenn ich dort noch ein Praktikum absolvieren könnte, wenn es nur länger als eine Woche wäre."
"Sie tun alles Erdenkliche um diesen Menschen das Leben so einfach wie möglich zu machen und ihnen bei der Haushaltsführung zu helfen oder bei der Pflege für diese immer da zu sein."
"Des Weiteren haben alle Menschen, sowie Politiker, als auch der Papst, alle ihre, im weitläufigsten Sinne, ihre kleine Behinderung."
"So bekommt man nämlich auch Abwechslung zum Schulalltag."

"Nicht-Behindert-Sein ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das uns jederzeit genommen werden kann." (Weizsäcker, zitiert nach einem Plakat in einer sozialen Einrichtung)

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